Themenblock 4- Vor und nach dem Sooc

Hachja… Bilanz ziehen.
Ich habe gemerkt, dass zwischen dem Bloggen von früher und heute ein Riesenunterschied liegt. Früher war ich Schülerin, habe gebloggt wann ICH wollte und zu Themen, die mich im Alltag beschäftigten. Heute blogge ich mit Zeitdruck. Schreibe ich auch das was die hören wollen? Schreibe zu Themen, die mich so im Alltag gar nicht beschäftigen. Und ehrlich gesagt, ist das Bloggen megalästig. Ich habe einfach keine Zeit. Ich bin kein Online-Lern-Typ. Ich gehe während des Studiums kaum ins Internet, suche Infos für Referate und Klausuren, nutze hin und wieder Facebook und lese Zeitungsartikel und Buchrezensionen. Klingt eigentlich viel, ist es zeitlich gesehen aber nicht. Ich gehe nämlich mittels Steinzeit-Smartphone(keine Spiele-Apps, kein Whatsapp, kann Webseiten nur schlecht darstellen) ins Internet und zwar kurz im Bus, kurz in der Uni, aber ich hocke keine Stunden vorm PC. Nur für diese Sooc-Sache hänge ich stundenlang im Netz. Jetzt könnte ich sagen, wow toll, da nehme ich doch was aus dem Sooc mit. Aber bei aller Liebe ich bin heilfroh, wenn der Sooc endet. Nicht, weil der Sooc von Grund auf böse und doof ist. Nein, ehrlich nicht. Ich habe eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich bedenke wie viele Professoren, Hilfskräfte, Studenten und Interessierte sich Mühe bei diesem Projekt gegeben hat. Mein Fazit ist einfach, dass ICH dafür nicht so geeignet bin. Ich möchte meine Zeit wieder mit was anderem füllen, als dem Internet. Und das Bloggen habe ich auch schon wieder satt. Zumindest in der Form, vllt. mache ich aber auch weiter nur mit anderem Hintergrund also anderen Themen.

Aber immerhin kann ich jetzt Hashtags nutzen und twittern ist eigentlich recht lustig und interessant. Ich hoffe, dass ich mit einem neuen Handy, besser Twitter nutzen kann, denn dann würde ich es sehr gern behalten.

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Ein Kommentar

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  1. Ich wünsche Dir, dass Du ohne Themen- und Zeitdruck vielleicht doch wieder Interesse finden wirst, etwas zu bloggen. Ich hatte auch schon einen Punkt, an dem ich das Bloggen aufgegeben hatte: http://anjalorenz.wordpress.com/2011/11/13/warum-hier-gerade-nix-passiert/. Und dann kam es wieder, mittlerweile „brauche“ ich das manchmal sogar, Stichwort Frustbloggen. Aber ich finde es ebenso gut, wenn sich jemand gezielt gegen einen Kanal und dafür vielleicht für einen anderen entscheidet. Es scheint kein Problem für Dich zu sein und wenn Du des mal brauchst, dann bin ich sicher, dass Du das hinbekommst 😉

    Als ich las, Du seist kein Online-Lerntyp, musste ich erst stutzen und dann schmunzeln: immerhin sind wir hier einem ONLINE Kurs, der zudem nach dem Massive-Open-ONLINE-Course-Format konzipiert ist. Waren mehr Hinweise nötig? Oder hattest Du das unterschätzt bzw. bis zum SOOC noch nicht so eingeschätzt, dass Dir das [sarkasmusschild] Sitzen in übervollen Hörsälen, das Zusammensuchen von totem Holz in Bibliotheksgängen und das Lauschen von Referaten mehr oder minder präsentationsbegabter Studenten mehr Spaß macht? So fühle ich mich nämlich in Präsenzkursen manchmal – und zwar auf der anderen Seite. Ich mag es auch nicht Studenten zu zwingen, aber wie soll man sonst die CPs vergeben?

    ich verstehe auch sehr, dass Bloggen auf Kommando nicht immer Spaß macht (ebenso wenig wir andere Aufgaben, die man nicht aus Überzeugung, sondern „nur“ für die Uni macht). Aber wie soll es anders gehen? Und hier sind wir ehrlich offen für Vorschläge und Alternativen, mit denen wir im nächsten Semester experimentieren und den SOOC so verbessern können.

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